Gestörte Körperwahrnehmung bei Essstörungen

Körperbild und Stigma bei extremen Körpergewicht: Von der Mangelernährung zum Übergewicht

Nach dem erfolgreichen gemeinsamen Treffen der VDOE-Netzwerke Adipositas, Ernährungsberatung bzw. Ernährungstherapie und Klinik im Juni in Frankfurt blieb eine Dozentin ganz besonders in Erinnerung: Prof. Dr. Claudia Luck-Sikorski von der Hochschule für Gesundheit in Gera. Das spannende Fachgebiet „Körperbild und Stigma bei extremen Körpergewicht“ stellt die junge Professorin für psychische Gesundheit und Psychotherapie in diesem Beitrag noch einmal näher vor.

Lernen, systemisch zu arbeiten: Meine Weiterbildung zur systemisch-integrativen Ernährungstherapeutin

Als Diplom Oecotrophologin, Leitungsteam-Mitglied in der örtlichen VDOE-Gruppe Mainz-Wiesbaden und selbstständige Ernährungsberaterin weiß Jutta Spiering-Wilfert, dass KollegInnen immer an Möglichkeiten, die berufliche Perspektive zu erweitern, interessiert sind. In den letzten zwei Jahren hat sie an einer therapeutischen Weiterbildung zur systemisch-integrativen Ernährungstherapeutin teilgenommen und mit einer Prüfung zur zertifizierten Systeb-Beraterin abgeschlossen. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen dazu. 

Oecotrophologen in PR-Agenturen – hoch geschätzt und heiß begehrt

Als ich vor über 20 Jahren mein Volontariat in einer Frankfurter PR-Agentur antrat, wusste ich nicht wirklich, was sich hinter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bzw. Public Relations verbirgt. Und auch Freunden und Verwandten musste ich immer wieder erklären, dass PR und Werbung zwei verschiedene Paar Schuhe sind und warum meine erste Stelle nach der Uni so perfekt zu mir und meinem Studium passte.    

Foto: privat

Ernährungsbedingte Erkrankungen aus einem anderen Blickwinkel – Exkursion der ÖG Halle/ Leipzig ins Anatomische Institut

Ende Dezember trauten sich einige mutige und interessierte Mitglieder der Örtlichen Gruppe Halle/Leipzig ins Institut für Anatomie und Zellbiologie in Halle, um den menschlichen  Körper aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Dort arbeiten auch einige Ernährungswissenschaftler.

„Motivation für weitere Anstrengungen“ – OECOTROPHICA-Preisträgerin im Porträt (3)

Im dritten Beitrag aus der Reihe „OECOTROPHICA-Preisträgerinnen 2016“ stellen wir Ihnen wieder eine junge Wissenschaftlerin vor. Dr. Katrin Müller leistete mit ihrer Doktorarbeit „Mittagessen bei Kindern und Jugendlichen – Mahlzeitenmuster und Relevanz für die kurzfristige kognitive Leistungsfähigkeit “ wertvolle Pionierarbeit für das noch relativ junge Forschungsgebiet. Davon ist Prof. Dr. Mathilde Kersting, stellvertretende Leiterin des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) und Betreuerin der im Bereich Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung ausgezeichneten Arbeit überzeugt.

Verliert die Oecotrophologie an notwendiger Interdisziplinarität?

 „Ich habe große Sorge um die Zerspaltung des unbedingt notwendigen Profils der Oecotrophologie, gelenkt von aktuellen Trends“. Prof. Dr. med. Joachim Gardemann, Professor an der FH Münster für den Fachbereich Oecotrophologie und Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe, sieht manche Entwicklungen beim Studiengang Oecotrophologie kritisch. Die zahlreichen Einsätze in den verschiedensten Krisengebieten seit 1994 mit dem DRK verdeutlichten ihm die Wichtigkeit der wertvollen, einzigartigen Interdisziplinarität von Oecotrophologen in Krisensituationen.

„Eine Bestätigung für die Arbeit“ – OECOTROPHICA-Preisträgerin im Porträt (1)

Um eine Forschungsarbeit mit hohem wissenschaftlichem Anspruch zu erstellen, hilft die Erfahrung. Und genau das zeichnet Dr. Verena Geurden (geb. Brüll) aus, eine der vier diesjährigen Preisträgerinnen des OECOTROPHICA-Preises. Sie hat in ihrer beruflichen Laufbahn schon einige Stationen hinter sich. Was bedeutet ihr da die Auszeichnung durch den Berufsverband, wo sie auch Mitglied ist?

Forderung nach Schulfach Ernährungsbildung schädlich?

In einem offenen Brief, der auch an den VDOE ging, äußern sich die jüngst mit der Professor Niklas-Medaille des BMEL ausgezeichneten Professorinnen Ines Heindl und Barbara Methfessel kritisch. Und zwar zur Forderung von Bundesminister Christian Schmidt, das Schulfach Ernährungsbildung bundesweit einzuführen. Das wundert auf den ersten Blick, aber die beiden Oecotrophologinnen haben nachvollziehbare Argumente. Als Berufsverband, unter dessen Dach auch das Netzwerk Bildung zuhause ist, unterstützen wir die Diskussion gerne…

Weiterbildung zum Food Safety Manager: Es lohnt sich!

Die Master-Oecotrophologin Doreen Gips – derzeit im Bereich QM/QS bei der coolback GmbH in Jänickendorf beschäftigt – hat im vergangenen Jahr eine Weiterbildung zum Auditor für Lebensmittelsicherheit/ Food Safety Manager (FSM) an der Hochschule Geisenheim absolviert. Der VDOE ist Kooperationspartner. Ihr Fazit: Die Investition hat sich mehr als gelohnt. Im Interview mit dem VDOE berichtet sie über ihre Erfahrungen und den Nutzen der Ausbildung.