„Eine Bestätigung für die Arbeit“ – OECOTROPHICA-Preisträgerin im Porträt (1)

Um eine Forschungsarbeit mit hohem wissenschaftlichem Anspruch zu erstellen, hilft die Erfahrung. Und genau das zeichnet Dr. Verena Geurden (geb. Brüll) aus, eine der vier diesjährigen Preisträgerinnen des OECOTROPHICA-Preises. Sie hat in ihrer beruflichen Laufbahn schon einige Stationen hinter sich. Was bedeutet ihr da die Auszeichnung durch den Berufsverband, wo sie auch Mitglied ist?

Ob als Stipendiatin der Universität Bonn, Mitarbeiterin in Praxen für Ernährungsberatung oder wie aktuell als Projektkoordinatorin an einem Universitätsklinikum im Bereich der experimentellen Pädiatrie:

Dr. Verena Geurden

Dr. Verena Geurden

Der Werdegang der Oecotrophologin lässt bereits einen großen Erfahrungs- und Wissensschatz vermuten. Angewendet wurde dieser spätestens bei der Erstellung ihrer ausgezeichneten Doktorarbeit mit dem Titel „Placebo-kontrollierte Interventionsstudie zum Einfluss von Quercetin auf Blutdruck und Endothelfunktion bei übergewichtigen Hypertonikern“.

VDOE: Frau Dr. Geurden, was bedeutet Ihnen der OECOTROPHICA-Preis?

Für mich ist der OECOTROPHICA-Preis eine Bestätigung dafür, dass sich die viele Arbeit, die ich und meine Arbeitsgruppe in den letzten Jahren investiert haben, gelohnt hat. Und natürlich dass die Arbeit für eine gut strukturierte und sauber durchgeführte Studie anerkannt wird.

VODE: Was war Ihre erste Tätigkeit, als Sie von Ihrer Auszeichnung erfahren haben?

Ich bin eine ganze Weile mit einem riesigen Strahlen im Gesicht herumgelaufen und habe mich einfach nur über die Auszeichnung gefreut.

VDOE: Warum haben Sie sich für den Preis beworben? Gab es z. B. einen Mentor oder war es eigene Motivation?

Ich bin selber einfach neugierig gewesen, ob ich mit meiner Arbeit eine Chance auf den OECOTROPHICA-Preis habe und mich daher beworben. In meiner Motivation hat mich meine Doktormutter PD Dr. Sarah Egert (Universität Bonn) sehr unterstützt.

VDOE: Der OECOTROPHICA-Preis ist wichtig, weil …

…er die Arbeit von jungen Wissenschaftlern honoriert und zu Qualität innerhalb der wissenschaftlichen Arbeit motiviert.

VDOE: Was ist nun Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit? Hoffen Sie, dass die Auszeichnung positive Auswirkungen auf Ihre berufliche Entwicklung hat?

Zurzeit bin ich auf dem Weg in die Selbstständigkeit und freue mich auf ganz neue Herausforderungen. Natürlich hoffe ich, dass mich der Preis auch in meinem beruflichen Werdegang unterstützt. Beim Start in die Selbstständigkeit kann man jede Hilfestellung gebrauchen.

VDOE: Möchten Sie außerdem noch etwas sagen, Frau Dr. Geurden?

Ich möchte mich herzlich bedanken für diese schöne Auszeichnung!

VDOE: Wir wünschen Ihnen für Ihren beruflichen als auch privaten Werdegang alles Gute und viel Erfolg, Frau Dr. Geurden!

Eine Zusammenfassung der Arbeit finden Sie hier.

Am 10. Juni 2016 war es im Rahmen der VDOE-Jahrestagung auf der Ernährung 2016 in Dresden soweit: Zum 20. Mal fand die Verleihung des OECOTROPHICA-Preises statt, dieses Jahr gestiftet vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V (BLL). Vergeben wird die Auszeichnung jährlich für wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Humanernährung und Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung.

Dieses Jahr erhielten Master- und Doktorarbeiten den OECOTROPHICA-Preis – zwei je Bereich, verfasst von vier vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlerinnen. Wir haben uns gefragt, welche Gesichter, Erfahrungen, Gefühle und Geschichten hinter diesen Arbeiten stecken und möchten sie Ihnen im Rahmen einer Blogreihe vorstellen.

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(v.l.n.r.): Kerstin Wriedt (Vorstandsvorsitzende VDOE), Dr. Verena Geurden, Dr. Katrin Müller, Carina Frick, Kristin Schwerbel, Dr. Angela Kohl (BLL)

 

Im nächsten Teil erwarten Sie spannende Eindrücke und Hintergründe über eine Preisträgerin, die sich eingehend Gedanken über eine nachhaltige Ernährung in städtischen Gebieten gemacht hat…

2 Gedanken zu “„Eine Bestätigung für die Arbeit“ – OECOTROPHICA-Preisträgerin im Porträt (1)

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