„Das Tüpfelchen auf dem I“ – OECOTROPHICA-Preisträgerin im Porträt (1)

7. August 2018  |  Autor: (86 Artikel)
Kategorie(n): Wissenschaft & Forschung
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Am Freitag, den 22. Juni 2018 fand im Rahmen der ERNÄHRUNG 2018 zum 22. Mal die Verleihung des OECOTROPHICA-Preises statt. Herzlichen Glückwunsch an alle NachwuchswissenschaftlerInnen! Wir haben die PreisträgerInnen dazu befragt, was ihnen diese Anerkennung persönlich bedeutet und welches Gewicht sie ihr für ihren weiteren beruflichen Werdegang beimessen. Los geht es in unserer Blogreihe mit den Antworten von Carolin HauckPostdoctoral Researcher am Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen und Preisträgerin im Bereich Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung.

Warum haben Sie sich für den Preis beworben?

Carolin Hauck

Bereits während meines Masterstudiums hatte ich die Aushänge gesehen und sah das schon damals als wunderbare Chance an, um die eigenen Ergebnisse an die Öffentlichkeit bringen zu können. Leider habe ich mich dann doch noch nicht beworben. Umso mehr freut es mich, dass mein Mentor der Dissertation, Herr PD Dr. Thomas Ellrott, mich nun wieder an den Preis erinnerte. Diesmal bewarb ich mich sogleich. Dass dies nun mit einem so schönen Ergebnis gekrönt wurde ist natürlich das „Tüpfelchen auf dem I“.

Was bedeutet der OECOTROPHICA-Preis für Sie?

Der Preis ist eine ganz besondere Ehre für mich. Er zeigt mir, dass meine Arbeit zu „Food Addiction“ – unabhängig von meinen Ko-AutorInnen und meinen Betreuern – geschätzt, und als relevante Thematik für die Gesellschaft betrachtet wird. Zudem freut es mich zu erleben, dass harte Arbeit belohnt wird.

Der OECOTROPHICA-Preis ist wichtig, weil …

Der Preis ist wichtig für das Standing der OecotrophologInnen im deutschsprachigen Raum. Hiermit kann unser Berufsverband zeigen, dass er fundierte wissenschaftliche Forschung unterstützt, und als ebenbürtig zu – derzeit noch – renommierteren Disziplinen, wie Medizin oder Psychologie, gelten kann.

Was ist Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit?

Nach dem Abschluss meiner Promotion im Mai 2018 hatte ich das Glück, direkt als Postdoctoral Researcher am Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen weiter forschen zu dürfen. So habe ich die Chance, weitere Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Diskurs in den Bereichen „Food Addiction“, Adipositas und Stigmatisierung beitragen zu dürfen. Als Dozentin an der Universität Göttingen werde ich zudem mein Wissen und meine Motivation in der Betreuung von Abschlussarbeiten und in Studentenkursen weitergeben. Nebenberuflich arbeite ich seit einigen Jahren als Personal Coach mit den Schwerpunkten Ernährung und Triathlonsport.

Hoffen Sie, dass die Auszeichnung positive Auswirkungen auf Ihre berufliche Entwicklung hat?

Durch die breite Öffentlichkeitswirksamkeit des VDOE und die Präsenz auf der Tagung in Kassel, konnte ich bereits die Vernetzungswirkung, die der Preis mit sich bringt, erleben. Der Preis wird definitiv eine große Bereicherung sein. Ich freue mich auf eine spannende Zukunft mit dem VDOE in der Ernährungswissenschaft.

 

Gruppenfoto OECOTROPHICA

v.l.n.r.: Dr. Carina Schnellbächer, Prof. Dr. Christel Rademacher, Carolin Hauck, Prof. Dr. Helmut Heseker, Ingrid Acker (Vorstand VDOE), Lisa Dicks, Julia Haß (BLL), nicht im Bild ist Dr. Clemens Wittenbecher

 


Der OECOTROPHICA-Preis

  • Jährliche Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten in den Bereichen Humanernährung und Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung
  • Sponsor ist der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL)
  • Neugierig geworden? – Auf der Website des VDOE finden Sie alle Infos zu den Preisträgerinnen sowie die Kurzfassungen ihrer Arbeiten.

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