Gesund Aufwachsen! Die Örtliche Gruppe Berlin und Brandenburg informiere sich über die „Initiative ü6“

9. August 2018  |  Autor: (85 Artikel)
Kategorie(n): Unterwegs & vor Ort

Das Coaching von Erzieherteams von Schulhorten in Berlin und Brandenburg steht bei der Initiative ü6 – gesund – essen – lernen im Mittelpunkt. Ziel des Modellprojekts ist, die Horte in der Region so weiterzuentwickeln, dass gesunde Ernährung für die Kinder selbstverständlich wird. Die Örtliche Gruppe Berlin und Brandenburg war bei der BARMER zu Gast und erhielt Infos aus erster Hand.

Los ging’s mit einleitenden Worten des Pressesprechers der BARMER in Berlin und Brandenburg, Markus Heckmann, der die Passgenauigkeit des Projektes hinsichtlich der Anforderungen des Präventionsgesetzes ausdrücklich lobte. Anschließend stellten  Dr. Dorle Grünewald-Funk und Daniela Hähre, Ansprechpartnerinnen für das Projekt, ihre Arbeit vor.

Worum geht es 

Initiative ü6

Initiative ü6

Das gesunde Aufwachsen von Kindern über sechs Jahren steht im Mittelpunkt des Modellprojektes für gesundheitsfördernde Ernährung und Ernährungsbildung in Schulhorten, das sich in erster Linie an die MitarbeiterInnen der Schulhorte richtet. An dem Modellprojekt beteiligen sich drei Berliner Schulhorte.

Die Ausgangslage

Alle Berliner Grundschulen bieten ein Schulessen an, dass den Senatsvorgaben für die Schulverpflegung entsprechen muss. Das bedeutet, dass die Schulen mit dem Mittagessen, u.a. den DGE Qualitätsstandard für die Schulverpflegung umsetzen müssen.

Zas Ziel

Die am Projekt beteiligten Schulhorte werden entsprechend den Anforderungen des Senats weiterentwickelt. Gesunde Ernährung soll selbstverständlich sein und mit Aktivitäten aus der Ernährungsbildung verknüpft werden.

Der Ablauf

Die Erzieherteams der Schulhorte begleiten die Kinder unter der Verwendung vielfältiger pädagogischer Möglichkeiten bei den Mahlzeiten. In dem Modellprojekt werden bundesweit anwendbare Coachingverfahren für die Mitarbeiterteams von Schulhorten erprobt. Das Pilotprojekt wird wissenschaftlich evaluiert und endet 2020.

Nach der ausführlichen Projektvorstellung erfolgte ein lebhafter Austausch der 20 TeilnehmerInnen über Schulessen, den DGE-Qualitätsstandard und die Vorgaben des Berliner Senats. Wie immer kam auch der gesellige Teil des Treffens nicht zu kurz. Im Biergarten einer spanischen Bodega wurde noch emsig genetzwerkt.

ÖG Berlin/Brandenburg: Initiative ü6

Teilnehmer der Örtlichen Gruppe Berlin und Brandenburg beim Besuch der BARMER

 

Bericht: Daniela Hähre, Initiative ü6

 


Die örtlichen Gruppen (ÖG) des VDOE:

Bundesweit gibt es über sechzig ÖGs, eine in der Schweiz. Sieben Gruppen sind Angebote für Studenten (Bonn, Fulda, Gießen, Kiel, Potsdam, Hohenheim und Freising). Sie alle sind Verbands-Plattformen, um sich als Oecotrophologen, Haushalts-, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler regional zu vernetzen und berufliche und fachliche Erfahrungen auszutauschen. Bei den ehrenamtlich organisierten Treffen gibt es ein breites Angebot Exkursionen, Fachvortäge, Diskussionsforen u.n.v.m. Wir freuen uns auf neue Gesichter – auch Nicht-Mitglieder sind zum Schnuppern herzlich eingeladen.

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