Haushalt 2.0 & Oecotrophlogie: Wir stehen für smarte Vielfalt

4. Dezember 2017  |  Autor: (86 Artikel)
Kategorie(n): VDOE-Nachricht
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Kerstin Wriedt VDOE VorstandsvorsitzendeDie dritte Ausgabe 2017 der Verbandszeitschrift VDOE POSTION wartet mit spannenden Beirägen rund um das Thema Smartphone, Technik und Hauswirtschaft auf. Lesen Sie dazu das Editorial von VDOE-Vorstandsvorsitzender Kerstin Wriedt:

„Die Aussage „Home smart Home“ trifft die Oecotrophologie im Kern: bei Konsum und Versorgung im privaten Haushalt. Dabei spielen Technik bzw. Digitalisierung eine immer größere Rolle. So ist es schon fast symbolträchtig, dass es ein Küchengerät war, das noch vor Eröffnung der IFA 2017 in Berlin von FAZ und Co. als Messehighlight der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der sogenannte Dialoggarer nutzt eine innovative Garform und bietet dazu einen über Jahre gesammelten Pool von Rezepten, die Nutzer über eine App abrufen und nachkochen können. Und das letzte Wort zum einkaufenden Kühlschrank ist sicher auch noch nicht gesprochen. 

Insgesamt wird dem Markt für internetfähige oder untereinander vernetzte Geräte Dynamik zugeschrieben und statistisch ist es die Unterhaltungs- und Sicherheitstechnik, die laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Nachfrage treibt. Aber Roboter in der Pflege oder am Herd? Im Fokus-Interview führt Prof. Andreä  von der HAW Hamburg entlang der schmalen Linie zwischen dem technisch Möglichen und ethischen oder auch ganz einfach praktischen Grenzen. Seinem Appell, die Forschung und Entwicklung smarter Lösungen für den Haushalt nicht an andere Fachbereiche abzugeben, sondern auch in der Oecotrophologie mit interdisziplinärem Blick wissenschaftlich zu begleiten, können wir uns nur anschließen. Die Redaktion der VDOE POSITION hat darüber hinaus auch eine Reihe weiterer Stimmen gesammelt, die das Thema wissenschaftlich, technisch oder auch im Marketing mitentwickeln. Das zeigt, wie facettenreich auch die Berufsfelder hinter den Innovationen sind.

Smarte Viefalt

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Know-how in der Vielfalt der VDOE-Mitglieder haben und so voneinander lernen. Das macht den Verband stark und die im Oktober am Rande der „Anuga“ im Rahmen der Mitgliederversammlung vorgestellten Mitgliederzah len bestätigen diese Wahrnehmung.

So lege ich Ihnen abschließend noch die Berichte in der VDOE POSITION zu den Gesprächen mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA), die Dr. Elvira Krebs mit Urte Brink federführend vorangetrieben hat, das Resümee der Mitgliederversammlung und den Hinweis auf die nahenden Vorstandswahlen im Rahmen der Ernährung 2018 ans Herz.

Sie wissen ja: Vielfalt ist unsere Stärke. Vielleicht wollen Sie nächstes Jahr die Arbeit des VDOE mitgestalten?“

Ihre Kerstin Wriedt

VDOE-Vorstandsvorsitzende

 

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